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Hero Shot statt Slider - für eine bessere Conversion Rate

February 28, 2018

Die Conversion Rate (CR) ist eine viel diskutierte Sache im SEO-Bereich. Dabei beschreibt sie als Begriff des Online-Marketings das Verhältnis von Besuchern der Seite zu denjenigen, die durch eine Marketing-Botschaft auf der Seite eine gewünschte Aktion durchführen.

Beispiel: 1.000 Leute klicken auf Deine Seite und 20 davon kaufen oder downloaden ein Produkt. Die Conversion Rate ist entsprechend 1.000/20, also 2%. Sie kann auch kurz als Verhältnis von Visits zu Sales beschrieben werden. Was Slider damit zu tun haben und wie generell eine CRO (Conversion-Rate-Optimierung) funktioniert wird folgend vorgestellt.

 

Ansatzpunkte

Die Conversion Rate ist für jeden Shop unterschiedlich. Das hängt natürlich in erster Linie von dem Preis der Produkte zusammen, den Produkten selbst und von der Saison. 

So ist die Conversion Rate von 0,1% für einen Luxusshop in Ordnung. Schließlich kauft einer aus 1.000 Besuchern ein teures Produkt, was für einen Gewinn ausreichen sollte. Shops aus dem FMCG-Bereich (Fast Moving Consumer Goods), also Verkäufer von Nahrungsmitteln, Körperpflegeprodukten, etc. benötigen eine deutlich höhere Conversion Rate, um Gewinn zu erzielen.

 

Die kritischen Punkte zur CR sind generell die folgenden Bauteile einer Website:

  • begrenzte Anzahl an Bezahlmöglichkeiten

  • komplizierte Anmeldevorgänge

  • unseriös wirkender Bestellvorgang

  • fehlendes https-Protokoll (dadurch ist der Bestellvorgang womöglich unsicher)

  • ungünstig platzierte Buttons

  • kostenpflichtige Downloads

Während kostenpflichtige Downloads selbsterklärend sind für ein Zögern des Kunden sind alle anderen Kritikpunkte zwar ebenfalls einleuchtend, aber nicht immer einfach zu beheben. Die begrenzte Anzahl an Bezahlmöglichkeiten sollte heutzutage jedoch kein Problem mehr darstellen. In allen Baukasten-Systemen sind mittlerweile gängige Dienste wie PayPal oder Kreditkartenüberweisung einfach zu installieren.

 

Optimaler Bestellvorgang

Anmeldevorgänge sind zwar sinnvoll für Newsletter, etc., sollten jedoch nicht zu ausgiebig ausfallen. Der Käufer hat keine Zeit und keine Lust jedem Hinz und Kunz seine Adressdaten zu geben. Deshalb ist das schnelle Abhandeln dieses Prozesses von großer Wichtigkeit.

Optimal wäre lediglich der Name und die Email-Adresse (inklusive Passwort zum Einloggen). Wird ein Produkt verschickt ist die Adresse ebenfalls erforderlich.

Der Bestellvorgang sollte so kurz wie möglich gehalten werden. Hier ist die meist korrekte Reihenfolge:

  1. Produkt wird über "Kaufen"-Button gekauft (oder in Warenkorb gelegt)

  2. Abfrage Neukunde oder bereits registrierter Kunde

  3. Anmeldung oder Registrierung (Eingabe der Adresse, Festlegen eines Passworts)

  4. Auswahl der Zahlungsmethode

  5. Übersicht zum letzten Checken der eingegebenen Daten

  6. Bestätigung

Warum Slider die Conversion Rate verschlechtern 

Slider sind momentan ein angesagtes Mittel, um Produkte zur Schau zu stellen. Dies liegt meist daran, dass man sich zwischen den einzelnen Produkten nicht für eines entscheiden muss, sondern einfach alles zeigen kann. Dies ist jedoch aus vielerlei Hinsicht schlecht für die Conversion Rate:

  1. Durch das große Angebot der Produkte im Slider entsteht ein Paradox of Choice bei dem Besucher der Website. Eine große Auswahl senkt die Entscheidungsfreudigkeit. Wenn Dir der Banner so sehr gefällt suche also nur wenige Produkte aus.

  2. Der Besucher wird durch Bewegung abgelenkt. Dies liegt tief in unseren Genen verankert, da früher eine Bewegung schnell wahrgenommen werden musste, um rechtzeitig Gefahr zu erkennen. In Bezug auf den Slider wird der Nutzer also von seiner eigentlichen Intention abgelenkt und die CR kann dadurch sinken.

  3. Die Banner-Blindness ist dank unzähliger Werbebanner ein bekanntes Phänomen. Banner werden mittlerweile von vielen Nutzern unbewusst ignoriert, da darin meist sowieso nur das angeboten wird was man zuletzt gegooglet hat.

Also: der Hero Shot!

Abhilfe verschafft der sogenannte Hero Shot. Er stellt die Alleinstellungsmerkmale eines Produkts in einem statischen Bild so dar, dass dieses völlig ausreicht als Empfang auf der entsprechenden Homepage. Der sogenannte Above-the-Fold-Bereich, also der Bereich, der für den Besucher direkt sichtbar ist ohne klicken zu müssen, hat dadurch einen gelungenen Aha-Effekt, ohne zu verwirren.

 

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